Wald-Cafe
Steinknippen-Rösrath
Nach erfolgter Übernahme und Sanierung erstrahlt die Margaretenhoeh in neuem Glanz.

Hier sind einige Impressionen von "gestern & heute".

Die heutige Gaststätte, am Rande des wunderschönen Königsforst, liegt nahe der ehemaligen Bahnlinie mitten durch den Königsforst. Die Strecke führte von Immekeppel über Rösrath und Forsbach nach Bensberg. Wo bis Mitte des letzten Jahrhunderts noch fauchende Dampfrösser fuhren ist heute auf dieser alten Bahntrasse ein herrlicher Wanderweg entstanden, der unmittelbar vor der Haustüre der „Margaretenhöh“ endet und zum Verweilen einlädt.

Ab dem Jahre 1904 fuhr auch die Vorortbahn zum Königsforst und brachte die arbeitende Bevölkerung von Köln-Deutz und -Kalk zur Erholung in diese wunderschöne Gegend. Denn durch das starke Wachstum der Stadt Köln, wuchs auch der Bedarf der Stadtbevölkerung an Sonn- und Feiertagen nach Erholungsplätzen mit reiner Luft inmitten herrlicher Natur. Hier pilgerten die Kölner an den freien Wochenenden und Feiertagen durch den schönen Königsforst und besuchten die Gaststätten Rösraths. So entstand dann Anfang des letzten Jahrhunderts das damalige „Wald-Café Steinknippen“. Dies konnte damals inmitten einer 6.000 qm großen Parkanlage mit Rosengärten, außer mit einem Tanzboden unter freiem Himmel, auch mit Fremdenzimmern dienen.
Im Jahr 1937 wurde die Gaststätte vielfach von wandernden Jugendlichen angesteuert. Ausflugslokale, Gastwirtschaften und Wanderheime im Bergischen Land waren bei Gruppierungen, wie „Navajos“ und „Edelweißpiraten“ sehr beliebt. So kehrten sie auch regelmäßig in der „Margaretenhöh“ ein und kamen hier zu konspirativen Treffen in der Spülküche zusammen.

Die Anfänge des Gebäudes reichen bis ins Jahr 1794 zurück! Im Laufe der Jahrhunderte wurde das ursprünglich kleine Gasthaus, in dem der Ausschank mehr oder weniger im Wohnzimmer betrieben wurde, immer wieder verändert und umgebaut.

Erst Anfang 1940 wurde an den heutigen vorderen Teil des Gastraums der hintere Saal angebaut und das Gebäude auf die heutige Höhe erweitert. In den sechziger Jahren mussten der wunderschöne Glockenturm und die damalige Spülküche leider dem Ausbau der Straße weichen. Dafür erhielt das Haus einen Anbau mit Schleppdach, in dem sich heute die Küche der „Margaretenhöh“ befindet.

Ein Grund für das harmonische Aussehen des Gebäudes ist, wie früher vielfach üblich, die Ausfertigung der Baupläne und Gebäudeansichten durch einen Kunstmaler, im Falle der „Margaretenhöh“ war dies Theo Ensen.

Das „Brauhaus Margaretenhöh“ ist heute nicht nur ein beliebtes Lokal für Wanderer, sondern erfreut sich vieler Stammgäste, die eine gute Küche zu schätzen wissen. Die gemütlichen, rustikal gestalteten Räumlichkeiten bieten ausreichend Platz für Gesellschaften. Im Sommer lädt zum Verweilen hinter dem Haus zusätzlich ein Biergarten ein, abseits von der Straße, im Grünen.

Mit unterschiedlichen Aktionen, ob „Oktoberfest“, „Amerikanische Woche“, Sonntags-Brunch, Disco zu Karneval etc. verstehen es die Wirtsleute viel Abwechslung zu bieten und Leute aller Altersklassen anzuziehen. Für die Feiern im eigenen Heim wird außerdem ein Catering angeboten.